Kuratoren für Basketballeuropa

Derzeit bin ich in Konzeptlaune. Daher gibt es nach dem TV-Planer eine weitere Idee für Basketballfans aus deutschen Landen. Das Schlagwort für diesen Artikel lautet Kuration.

Im April habe ich meine Vorstellung von einem Service dargestellt, mit dem Sportfans herausfinden, wann sie zu welchen Bedingungen Basketballspiele im TV sehen können. Ergänzend dazu geht es mir diesmal um die digitale Berichterstattung im Allgemeinen.

Grundlegende Frage: Wo kann sich der Fan online über Basketballthemen informieren? Und mit Fan meine ich nicht unbedingt mich oder die Basketballnerds da draußen, die sich bereits tief in der Materie bewegen und sich täglich für mehrere Stunden mit neuen Inhalten auseinandersetzen. Ich meine Sportfans, die mit dem Basketballsport sympathisieren, aber bisher einfach keine ausreichende Orientierung finden. Eine Anlaufstelle für diejenigen, die ein paar spannende Spiele gesehen haben und sich nun im Internet auf die Suche nach mehr begeben.

Mit dieser kleinen Passage habe ich im vergangenen Winter diese Seite eröffnet:

„Basketball ist in Deutschland Randsportart. Der gewöhnliche Sportfan mit ein wenig Interesse für den Sport mit dem orangenen Leder bekommt bei der üblichen Berichterstattung folgendes Bild von der Basketballwelt: News zu Dirk Nowitzki, einige NBA-News, ein bisschen Berichterstattung über die deutsche Basketball-Nationalmannschaft wenn große Turniere anstehen und manchmal auch ein paar Basketball-Bundesliga-News über den FC Bayern Basketball, die Brose Baskets Bamberg oder ALBA Berlin. […]“ – basketballeuropa.de

 

Dabei gibt es doch so viele großartige Inhalte. Oder etwa nicht?

Ein Einblick in meine Filterbubble

Ich habe das Gefühl, dass die digitale Berichterstattung über Basketball in Deutschland ganz langsam – weiterhin nicht zu vergleichen mit den Fußball-Dimensionen – an Fahrt aufnimmt. In den vergangenen Monaten fühle ich mich informiert wie nie zuvor. Und das nicht nur in der Tiefe, sondern vor allem in der Breite – und abseits meiner Lieblingsthemen, die sich um europäischen Basketball und digitale Medien drehen.

„[…] Wer im Gegensatz dazu tiefer in die Materie eintaucht, findet Massen an Informationen, die über die Schnipsel der klassischen Medienberichterstattung deutlich hinausgehen. Europäischer Basketball, Nerd-Stuff. Man kann Threads in Basketballforen durchforsten, Scoutingvideos bei YouTube diggen, in englischsprachigen Blogs lesen, Spielern sowie B-Ball-Journalisten bei Twitter oder Instagram folgen, ruckelige ausländische Videolivestreams von in Deutschland nicht übertragenen Spielen sehen und vieles mehr entdecken. […]“ – basketballeuropa.de

 

Wenn ich die letzten zwei Monate Revue passieren lasse und meine kleine Basketball-Filterbubble bei Twitter anschaue, dann kommen da in etwa folgende Inhalte zusammen:

30. März
Die Beko BBL wird im Juni voraussichtlich die nächsten Schritte hin zum Ziel 2020 besprechen.

1. April
Johannes Herbers Buch Almost Heaven wird bei Crossover-Online rezensiert.

6. April
Kyle Hines hinterfragt die nicht vorhandene Bezahlung von US-amerikanischen College-Sportlern.

 

8. April bis 8. Mai
Bei CourtReview entsteht eine 11-teilige Artikelserie, in der mehrere Blogger das Ziel 2020 der Beko Basketball Bundesliga aus unterschiedlichen Perspektiven in langen Artikeln abseits der Newsflut betrachten. Zwei Leitartikeln folgen Texte über den Nachwuchs, über Trainer, über Konkurrenz durch europäische Ligen, über Schiedsrichter und über die Medien. Interviews runden das Ganze ab. Großartig! Mein Favorit ist der Artikel vom Korbanbeter: Supranationale Wettbewerbe – Konkurrenz durch supranationale Ligen?.

10. April
André Voigt geht erneut neue Wege und bringt das erste mir bekannte deutschsprachige Analyseformat von NBA-Spielzügen an den Start. Mittlerweile gibt es sechs sehenswerte Folgen des Got Nexxt Playoff Playbook.

10. April
Der italienische Schiedsrichter Tolga Sahin trägt während der zweiten Halbzeit eines Euroleague Spiels Google Glasses.

15. und 23. April
Auf dem brandneuen US-amerikanischen News-Portal FiveThirtyEight wird Datenjournalismus at its finest geboten – unter anderen in der Rubrik Sport. Benjamin Morris analysiert Daten und beschäftigt sich mit der Frage, in welchem Maße die Bad Boys Detroit Pistons vor 25 Jahren wirklich „Bad“ warenIn zwei Teilen.

16. April
Basketbalfans in ganz Europa nutzen den Service der Liga und teilen zum Start der Euroleague-Finalrunde ihr #EuroleagueBracket im Social Web.

25. April
Grantlands Kirk Goldsberry stellt die besten Shooter der NBA-Saison 13/14 in interaktiven Grafiken dar.

26. April
ALBA Berlins Levon Kendall gibt einen Einblick in den digitalen Lifestyle seiner Teamkollegen nach dem Spiel. Der Tweet trifft offensichtlich den Nerv der Fans, siehe Anzahl der Retweets.

 

26. April
Vince Carters abgefahrener Gamewinner im Playoff-Game gegen die Spurs als Vine-Clip.

 

29. April
Real Madrids Marcus Slaughter feiert mit seinen Kollegen aus der Fußballabteilung den Finaleinzug gegen die Bayern auf dem Rasen mit. Folge:

 

30. April
Dino Reisner teilt auf Twitter regelmäßig Infos zu Quoten und TV-relevanten News.

 

2. Mai
Longread bei Grantland, Brett Koremenos über Nowitzkis Wurf. Die Analyse ist wunderschön mit YouTube-Videos unterfüttert.

4. Mai
SPOX überträgt Dallas vs. San Antonio Game 7 Live über YouTube. Kommentator ist Frank Buschmann. Parallel dazu versuchen sich André Voigt und Seb Dumitru daran, erstmals ein NBA-Spiel live zu kommentieren. Leider scheitert die Übertragung an technischen Problemen seitens Anbieter SecondMic. Aber das klappt hoffentlich in Zukunft mal.

9. Mai
André Voigt, Seb Dumitru und Brose Baskets Ex-Coach Chris Fleming sprechen beim Sportradio 360 über NBA und Beko BBL.

10. Mai
Start der Beko BBL Playoffs. Diverse Menschen geben ihre Vorhersagen zum Ausgang der BBL-Playoffs ab. Der Hashtag #playoffsbaby ist sehr präsent, unter anderem wird er von Sport1 im TV angezeigt.

16. Mai
Der FC Bayern Basketball verkündet, als erster Verein während der Spiele Fanbilder auf seinen LED-Banden zu zeigen.

17. Mai
Rob Scott beleuchtet bei Euroleague Adventures den Fluch, der nach der zweiten überraschenden Last-Minute-Niederlage auf CSKA Moskau lastet.

16. bis 18. Mai
Diverse Menschen tickern das Euroleague Final Four live per Twitter mit und erleben den Außenseitersieg von Maccabi Electra Tel Aviv mit dem überragenden Ex-Bayern-Guard Tyrese Rice. Eine gute Mischung aus Liga, Online-Medien wie EuroHoops und HoopsHype, Journalisten und Basketballfans. Tweets zumeist Englisch.

21. Mai
Ein Foto der Pacers, das sicher gut in einen zweiten Teil des Five PosterMags passen würde.

 

Vielfalt und Experimentierfreude

Beim Betrachten der gelisteten Inhalte sehe ich vor allem Vielfalt und Experimentierfreude. Ich sehe Longreads, Video-Analyse, Podcasts, Unterhaltungsschnipsel per Vine oder Foto, Diskussionen bei Twitter, Echtzeit-Berichterstattung, auf Statistik beruhende Analysen, zeitlose Rückblicke, Service-Meldungen, digital geprägte Innovationen und vieles mehr. Quellen sind klassische Medien, Blogger, Fans, Spieler, Vereine, Ligen, digitale Newsportale und viele mehr. Ein paar Besonderheiten zu den heute vorhandenen Inhalten möchte ich gesondert herausstellen:

Basketball-Medienmarken

Es gibt ein paar altbekannte und auch einige neue, aufstrebende Marken in der Basketball-Berichterstattung. Wir brauchen mehr davon.

André „Dré“ Voigt

André Voigt ist DER Innovator und Treiber der Basketball-Medienlandschaft Deutschlands. Ein kleiner Auszug seiner Leistungen:

Ich bin sehr gespannt, was in der Zukunft noch so dazu kommt. Dré macht alles und ist zurecht Paradebeispiel was Herzblut und Engagement angeht. Und die Fans merken das. Basketball benötigt hier in Deutschland eigentlich zehn seiner Sorte.

CourtReview

Das im Juli 2013 entstandene Portal CourtReview vereint urplötzlich über 100 Blogger, die schreiben was das Zeug hält. Das Ergebnis ist eine abgefahren hohe Themenabdeckung. Neben aktuellen News und Analysen sind immer wieder spezielle Themenblöcke und Statistiken zu finden. Von Fans für Fans ist das Motto des jungen Portals.

Die Courtsider

Die Beko BBL ermöglicht Courtside-Reportern eigene kleine Medienmarken zu werden. Courtsider sind Fans, die live vom Spieltag berichten und dafür von Ihrem Verein besonders nahen Zugang zum Geschehen bekommen. Besonders aufgefallen ist mir die Berichterstattung vom Top Four in Ulm, wo KristinFelix und Marcel offensichtlich eine gute Zeit hatten.

Die Statistik-Nerds

Seit ein paar Monaten verfolge ich über Twitter die Analysen einiger Menschen, die bevorzugt mit Stats auseinandersetzen. JacasJannes Schäfer und Korbanbeter wühlen sich mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten durch Statistiken des europäischen Basketballs. Parallel dazu bringen US-amerikanische Journalismus-Marken wie FiveThirtyEight und Grantland starke, mit Daten unterfütterte Stories.

Diese Liste der Basketball-Medienmarken ließe sich beliebig erweitern, denn auch von den Clubsbasketballaffinen Journalistenlokalen Medien und der Crowdsourcing-Meute bei Schoenen-Dunk kommen starke Inhalte, die mehr Menschen zu Gesicht bekommen sollten.

Internationale Vernetzung

Basketball ist international und sehr webaffin. Die Vernetzung über Grenzen hinweg macht die Berichterstattung deutlich vielfältiger. NBA mixt sich mit Euroleague, Beko BBL und anderen europäischen Ligen und Wettbewerben. Besonders im Nachwuchsbereich sehe ich hier viele kleine englischsprachige Medienmarken wie die European Prospects oder Euro Hopes, die sich europaweit mit Basketballtalenten beschäftigen.

Darüber hinaus stoße ich regelmäßig auf neue Quellen zu Themen und Ligen, die ich bisher nicht oder nur wenig auf dem Radar hatte. Oleksandr Proshuta beispielsweise berichtete während des Beginns der Geschehnisse in der Ukraine über die Auswirkungen auf den Basketball-Ligabetrieb in der Ukraine und die geplante Europameisterschaft 2015.

Wertschätzung der Leser

Bestes Beispiel für die Bindung von Lesern/Hörern ist der Fragenpod von Got Nexxt. André Voigt bittet seine Leser und Hörer regelmäßig, über soziale Netzwerke (Facebook, Twitter, YouTube, …) Fragen zu stellen. Einen Teil dieser Fragen beantwortet er in stundenlangen Podcast-Sessions. Mal ehrlich, was gibt es denn besseres, als sich eine zehnminütige Antwort und Diskussion eines Experten auf deine persönliche Frage anzuhören.

Das Zuhören, der Dialog und das Mitwirken von Lesern/Hörern bei der Kreation und selbstverständlich auch bei der Verbreitung von Inhalten wird zukünftig für alle Medienschaffende der Basketball-Welt immer wichtiger werden.

Kuratoren für Basketballeuropa

Okay, das alles ist ein Ausschnitt aus MEINER persönlichen Filterbubble. Klar ersichtlich, dass es viele Inhalte gibt. Jetzt nehme man doch einfach mal die Mediennutzung von fünf weiteren der oben genannten Menschen hinzu. Und stelle sich die Masse an Inhalten vor. Worauf ich hinaus will? Wir brauchen Menschen, die das Ganze ordnen.

„Leider gibt es zwischen dem Gelegenheitsfan und der kleinen, eingeschworenen deutschen Basketball-Nerd-Community nicht viele Berührungspunkte. Zeit und Engagement sind Voraussetzungen dafür, Informationen zu finden und diese bewerten zu können. Und dann fehlen Anlaufstellen, die diese Massen an guten Informationen so zusammentragen beziehungsweise zu verdichten, dass sie auch vom Gelegenheitsfan angenommen werden und ihm den Einstieg attraktiv und einfach machen.“ – basketballeuropa.de

 

Wir brauchen Kuratoren mit Expertise, die sich in der Medienlandschaft auskennen und die vorhandenen Inhalte zusammenstellen! Und dies auf einer Plattform, die als Marke für die Mission steht, jedem Interessierten einen Einstieg in die Tiefen der Basketballwelt zu verschaffen. Natürlich sind viele Protagonisten meiner kleinen Aufzählung bereits auf ihre Weise Kuratoren. Das hilft allerdings nur den Basketballnerds, die sich bereits über Jahre einen Überblick verschafft und eine Expertise erworben haben. Und untereinander eh bereits vernetzt sind.

Ein Blick über den Tellerrand

Viele Inhalte sind bereits da. Warum sollte man Inhalte nochmals auf der eigenen Plattform bringen, wenn man doch auf bereits Bestehendes verlinken kann?

Zusammenstellung von Vorhandenem.

Der Einstieg in ein Thema wird nicht unbedingt einfacher, wenn wir einfach Unmengen an Inhalten vorgesetzt bekommen. Erstens fehlt vielen Menschen die Orientierung, zweitens haben viele gar nicht die Zeit und den Willen, alle Inhalte zu lesen/hören/sehen.

Begrenzung auf das Wesentliche.

Leseempfehlungen, Likes oder #FollowFriday-Mentions sind schnell ausgesprochen, geklickt und geschrieben. Was fehlt ist oft eine Info darüber, warum sich mehr Menschen mit dem Empfohlenen beschäftigen sollten.

Begründung von Empfehlungen.

Es folgen drei Beispiele für großartige Medien-Kuration.

MUBI

MUBI ist ein digitales Videoportal für Arthouse-Filme. Der Umfang des Videoangebots beträgt zu jeder Zeit 30 Filme. Jeden Tag kommt ein neuer Film hinzu und der jeweils am längsten verfügbare Film verschwindet aus dem Angebot. Die Kuratoren sorgen für eine gewisse Vielfalt innerhalb des Angebots: Sie gehen bei der Filmauswahl oft auf aktuelle Geschehnisse aus Kultur und Gesellschaft ein und wählen Filme aus völlig unterschiedlichen Erscheinungsjahren, Genres und Kulturen aus. Das Essenzielle dabei: Zu jedem Film gibt es neben einer kurzen Beschreibung des Inhalts auch eine Begründung, warum der Film sehenswert ist.

Weekly Filet

Beispiel zwei ist der Newsletter des Schweizer Journalisten David Bauer. Der Name sagt alles: Weekly Filet. Einmal wöchentlich gibt es eine Auswahl von fünf Links zu Inhalten unterschiedlichster Art.

„The Weekly Filet is a compilation of the best pieces found on the web. Intriguing articles, stunning photographs, telling visualisations, excellent songs, smart videos. 5 recommended links, every Friday, free home-delivery. Brought to you by journalist David Bauer.“

 

Worüber und warum es das gibt, hat David hier sehr sympathisch beschrieben.

Die #Link11

Vor kurzem schrieb ich bei Twitter den folgenden Gedanken nieder, der gleichzeitig Grundlage für diesen Artikel ist.

 

Die #Link11 ist der tägliche kuratierte Überblick über die Geschehnisse der Fußballwelt. Fokus Fußball ist die Marke, unter der die in der Fußball-Blogosphäre Deutschlands durchaus bekannten Gesichter Jens Peters und Klaas Reese uns seit Beginn der Saison 2012/13 täglich die interessantesten Fundstücke mundgerecht präsentieren. Das Ganze ist per Newsletter abonnierbar und auch im Social Web sind sowohl Fokus Fußball als Marke als auch die Initiatoren und freiwilligen Mitarbeiter sehr aktiv unterwegs.

Der Aufwand für die Bereitstellung eines Angebots wie Fokus Fußball ist nicht zu unterschätzen. Die Erstellung einer #Link11 kann schon einmal drei Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Je nach Arbeitsaufkommen ist ein Team aus derzeit sieben Menschen involviert. Ich habe größten Respekt für die Kreation eines sehr guten Services, den die Initiatoren in ihrer Freizeit betreiben und durch minimale Spenden und Werbeeinnahmen refinanzieren.

Im Basketball finde ich – seitdem der Grübler vor fast zwei Jahren leider das Bloggen und damit auch das Rauschen im Blätterwald  eingestellt hat – keine Anlaufstelle mehr, an der in deutscher Sprache auf einer eigenen Plattform externe Inhalte kuratiert werden.

Basketball x Kuration: Ein Lösungsansatz

Wie würde ein solcher Service heutzutage aussehen? Technisch stelle ich mir ein mobiloptimiertes Webportal vor, das als unabhängige, neue Marke an den Start geht. Kern dieses Portals ist ein dynamischer Newsbereich, der beispielsweise auf Basis des Blogging-CMS WordPress läuft.

Inhaltliches Format: Die Link5

Herz des Portals ist ein dynamisches inhaltliches Format: Zu Beginn wird einmal wöchentlich ein Artikel veröffentlicht. Er enthält minimal fünf, maximal zehn Artikelempfehlungen aus der Basketballwelt. Die Liste enthält keine Beschränkungen was Ligen, Clubs oder sonstige Themen betrifft. Allein der Bezug zum Basketball muss gegeben sein. Ein gewisses Themenspektrum ist dabei wünschenswert, allerdings nicht Pflicht. Ein gewisses Quellenspektrum sollte über die Zeit gesehen definitiv Ziel sein.

Jede Empfehlung wird mit einem kleinen Text versehen, der die folgenden beiden Fragen beantwortet: Worum geht es? Warum lesenswert? Darüber hinaus wird der Urheber genannt und selbstverständlich verlinkt.

Zusätzlich zu den inhaltlichen Empfehlungen werden am Ende des Artikels ein bis zwei Quellen empfohlen: Folgenswerte Twitter-Accounts, Online-Medien, Journalisten, Blogger oder ähnliche. Auch diese Empfehlungen werden kurz begründet.

Die kuratierten Inhalte werden entsprechend der Sprache Deutsch/Englisch markiert.

Inhaltliches Format: Die Medienlandkarte

Neben den dynamischen kuratierten News gibt es einen statischen Bereich auf dem Portal, der am besten als Medienlandkarte bezeichnet werden kann. Hier wächst eine Übersicht über die unterschiedlichen Medien an. Lesenswerte Basketballmedien und – menschen samt kurzer Beschreibungen ihrer Expertise.

Verfolgen und Abonnieren

Neben dem klassischen Abruf der Seite über den Browser sollen die Leser jede Möglichkeit bekommen, die Empfehlungen abzurufen. Neben den gängigen Präsenzen im Social Web können die Inhalte auch per Newsletter und RSS abonniert werden. Diese Möglichkeiten sollten leicht verständlich auf dem Portal kommuniziert werden.

Menschen und Vernetzung

Zu Beginn des Portals sollten sich zwei bis drei mit einem entsprechenden Durchhaltevermögen gesegneten Menschen zusammenfinden, um eine Regelmäßigkeit sicherstellen zu können. Ein verlässliches Team ist der unerlässliche Grundpfeiler des Vorhabens. Dieses Team sollte sich hinsichtlich Expertise ergänzen, einen guten Blick für die Basketball-(Medien-)Landschaft als großes Ganzes haben und vor allem auch die Perspektive des Gelegenheitsfans einnehmen können.

Darüber hinaus ist die Vernetzung in der Basketballszene nicht zu unterschätzen. Ein auf Kuration spezialisiertes Portal lebt von den bereits genannten Experten, die Inhalte produzieren und/oder weiterempfehlen. Hier gilt es den Vorteil zu nutzen, dass sich alle Protagonisten der überschaubaren Szene auf Augenhöhe begegnen.

Alle Interessenten haben jederzeit die Möglichkeit, Vorschläge zu unterbreiten, Feedback zu geben und das Portal so nach ihren Vorstellungen mitzugestalten.

Ein paar weiterführende Fragen zum Abschluss:

  • Wie findet man ein passendes Team mit entsprechender Expertise?
  • Wie könnte man ein solches Portal langfristig als Marke etablieren?
  • Welche Möglichkeiten einer Refinanzierung gäbe es?
  • Warum bietet nicht eine Organisation wie der Deutsche Basketball Bund einen solchen Service an?

Hast du Feedback und/oder Anregungen zu meinen Überlegungen? Oder gar Zeit, Durchhaltevermögen und Bock darauf, ein derartiges Projekt anzugehen? Schreib mir an hallo@basketballeuropa.de!

Veröffentlicht von

Einst Sportmanagement, nun Startup. Mag Basketball, von Hip-Hop geprägte Musik, Hamburg sowie die Veränderung der Medienwelt und ist auch bei Twitter unterwegs.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Da weiß jemand wovon er schreibt! Top Text und die Idee/Anregung ist in meinen Augen eine Umsetzung wert!!

    Ziehe meinen Hut!

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